Widerruf

Prof. Hans Henning Scharsach und der Verlag Kremayr & Scheriau GmbH & Co KG widerrufen nachstehende Behauptung über Dr. Jürgen Hatzenbichler gegenüber den Lesern des Buches „Stille Machtergreifung. Hofer, Strache und die Burschenschaften“:

 

Dr. Jürgen Hatzenbichler habe neonazistisches Propagandamaterial mit dem Text: ‚Alle Lehrer Österreichs, die mit ihren Schülern nach Mauthausen pilgern, um dem Gasbetrug zu huldigen, werden, wenn wir die Macht gewinnen, durch ein Gesetz mit rückwirkender Kraft zu Verbrechern erklärt und solange am Halse aufgehängt, bis dass der Tod eintritt‘ verteilt

 

hiermit als unwahr.

 

 

Wien, 23. Oktober 2020

 

Stefanie Jaksch übernimmt ab dem 1. Oktober die Verlagsleitung

Stefanie Jaksch stammt aus Erlangen und kam nach dem Studium der Theater- und Medienwissenschaft sowie der Amerikanistik nach Stationen an Theatern in Stuttgart, Göttingen und Heidelberg 2011 nach Wien, wo sie im Literaturbuffet Lhotzky und im Buchkontor die Liebe zum Buchhandel und zur Verlagswelt entdeckte. Seit 2016 ist sie bei K&S und seit 2018 für das Sachbuch-Programm verantwortlich.
Wie sie mit der in diesem Herbst etablierten Essay-Reihe übermorgen zeigt, will Stefanie Jaksch mit ihrem Programm den großen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen Aufmerksamkeit schenken. Im literarischen Programm bleibt der Fokus weiterhin auf der Entdeckung junger Autor*innen und Büchern mit außergewöhnlicher Stilistik, die gerne auch die Lesegewohnheiten des Publikums herausfordern dürfen.
Für die Buchbranche wünscht sich Stefanie Jaksch einen engen Austausch zwischen den Verlagen und eine partnerschaftliche Kommunikation auch mit dem Buchhandel.
So engagiert sie sich seit 2012 in der Organisation der Jungen Verlagsmenschen e,V. in Wien und seit 2016 im Branchennetzwerk BuK.
Ihre besondere Zuneigung gilt der amerikanischen Sprache und Literatur, aber am liebsten würde sie alle Sprachen dieser Welt verstehen können.
Gefragt nach einem alternativen Karriereplan, würde sie eine Prosecco Bar eröffnen. Dass dort dann neben Schaumwein auch Literatur geboten würde, ist fast zu vermuten.

Wir freuen uns auf eine spannende und starke Zukunft mit Mag. Stefanie Jaksch!

Credit: Luis Harmer

übermorgen – Die neue Reihe bei K&S!

Starke Stimmen aus dem Heute für die Zukunft

Selten fragen wir uns, was übermorgen geplant ist. Das Heute bestimmt unser Denken, unser Tun, unser Sein, wir wollen Antworten jetzt, genau jetzt – meist auf Fragen, die wir uns nicht erst seit gestern stellen. Doch die eigentlichen Fragen sind immer: Wie leben wir heute, und wie wollen wir es in Zukunft tun?

Hier setzt die essayistische Reihe „übermorgen“ an, die sich monographisch mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen auseinandersetzt. Expert*innen aus den unterschiedlichsten Disziplinen und Denkrichtungen sind eingeladen, in kurzen, pointierten und überraschenden Texten einen Begriff und dessen Assoziationsraum zu vermessen. Was bedeuten uns Konzepte wie „Angst“, „Heimat“ oder „Offenheit“, wie wandeln sie sich und wohin werden sie sich entwickeln?

In „übermorgen“ stehen poetische neben wissenschaftlichen Texten, treffen Autor*innen verschiedener Generationen aufeinander, hat die beißende Satire ebenso Platz wie die politische Streitschrift. Gemeinsam ist allen Beiträgen der Wille und der Mut dazu, sich einzumischen, Diskussionen anzustoßen und zum Weiterdenken einzuladen.

Kommen Sie mit uns. Diskutieren Sie mit uns. Übermorgen ist nicht weit entfernt.

 

5 Jahre Literatur!

Im Herbst 2015 haben wir mit dem Slogan „Wie viele Fenster hat deine Welt“ eine neue Literaturreihe ins Leben gerufen, mit Fokus auf die österreichische Gegenwartsliteratur, auf das Spiel mit der Sprache und einem ungewöhnlichen Blick auf die Welt.
Seither sind 41 Bücher von 19 AutorInnen erschienen, die eine große Bandbreite zeigen. Mal poetisch, pathetisch, mal wütend, mal wienerisch, experimentell oder nüchtern erzählen die Texte Geschichten von Kindheit und Beziehungen, Flucht und Heimat, Mutterschaft und Sexismus, von Orchideenforschern, Fußballprofis und Gemeindebauten, manchmal in Briefform, auf Bierdeckeln und in Fußnoten, oft begleitet von Fotos und Zeichnungen.
Jedes dieser 41 Bücher hat eine unverwechselbare Persönlichkeit, präsentiert sich mit buntem Vorsatz und Lesebändchen, ist in bunte Schutzumschläge gekleidet, die manchmal schillern und glänzen. Auf geht’s in die nächste Runde!

In unserer 5-Jahre-Literatur Gesamtschau finden Sie alle Bücher, die seit 2015 erschienen sind:

Herbstprogramm 2020

Unsere Neuerscheinungen zum Durchblättern!

SACHBUCH- UND BELLETRISTIKPROGRAMM IM HERBST 2020

 

  • Mit „Repression und Rebellion“ liefert Nahost-Experte und ORF-Korrespondent Karim El-Gawhary eine scharfe Analyse über die Zukunft der arabischen Revolution und erklärt anhand persönlicher Reportagen den Prozess des Wandels zwischen Autokratie und Aufbegehren.

 

  • Elfriede Hammerls beste profil-Kolumnen aus zehn Jahren! „Das muss gesagt werden“ ist eine Sammlung an scharfsinnigen Texten, die kritisch und kämpferisch die Grundstimmung einer Dekade einfangen und den Mächtigen aller Couleur mit gebotenem Misstrauen begegnen.

 

  • Was bringt uns die Zukunft: Zerfall oder Wiederaufbau? In seinem neuen Buch „Letzter Weckruf für Europa“ deckt Helmut Brandstätter auf, wie die Corona-Krise die Sollbruchstellen der EU offenlegt und appelliert gleichzeitig an alle, für ein geeintes, starkes Europa einzutreten.

 

  • „Augen, die im Dunkeln leuchten“, die erste deutschsprachige Biografie über Helena Rubinstein, erscheint pünktlich zum 150. Geburtstag der Ikone. Barbara Sichtermann und Ingo Rose folgen dem abenteuerlichen Lebensweg einer beeindruckenden Geschäftsfrau, die ihrer Zeit stets voraus war.

 

  • Feministische Strategien und Visionen für eine gerechtere Zukunft liefert das Handbuch „Über Forderungen“ von Magdalena Baran-Szołtys und Christian Berger. Mit klarsichtigen Essays und Beiträgen von Margarete Stokowski, Elfriede Hammerl, Helene Klaar, Laura Wiesböck, Nicole Schöndorfer, DariaDaria u.v.a.

 

  • Hans Haumer begibt sich auf eine Wanderung durch acht Jahrzehnte Lebens- und Zeitgeschichte. In „Jenes hügelige Sein“ versammelt er überraschende Perspektiven auf aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen sowie Betrachtungen über das Jetzt und Blicke in die Zukunft.

 

  • Das Leben ist zu kurz für schlechte Beziehungen! Die Bestseller-AutorInnen Sabine und Roland Bösel geben in „Liebe, wie geht’s?“ 52 Impulse für eine gelingende Beziehung. Denn gute Beziehungen sind keine Frage des Glücks, sondern des Dranbleibens!

 

 

NEU BEI KREMAYR & SCHERIAU: übermorgen

 

Wie leben wir heute, und wie wollen wir es in Zukunft tun?Die essayistische Reihe „übermorgen“ setzt sich monographisch mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen auseinander. Expert*innen aus den unterschiedlichsten Disziplinen und Denkrichtungen sind eingeladen, in kurzen, pointierten und überraschenden Texten einen Begriff und dessen Assoziationsraum zu vermessen.

  • ANGST: Die Kriegsreporterin Petra Ramsauer über die eigene Angst, Angst als Waffeund die Angst als kollektive Erfahrung während der Corona-Krise.

 

  • OFFENHEIT: Warum wir eine neue Offenheit brauchen und wie diese gelingen kann beschreibt Sozialarbeiterin und Autorin Jaqueline Scheiber in ihrem Plädoyer für Zwischentöne.

 

  • HEIMAT: Zwei Generationen, zwei Leben: Muamer Bećirović und Erhard Busek reflektieren, wo Heimat beginnt, warum die Welt unsere Heimat ist und welche Verantwortung wir für sie tragen.

 

 

5 Jahre Literatur – auf in die nächste Runde!

 

  • Ein Paar reist nach Las Vegas und verliert sich im Drogenrausch. „Wenn Rot kommt“ von Petra Piuk und Barbara Filips ist ein atemloser Trip ins Innerste der Glücksspielmetropole. Mit zahlreichen Infrarot-Fotografien!

 

  • In „Friss oder stirb“ erzählt Barbara Rieger vom Erwachsenwerden einer jungen Frau, die immer weiter in die Bulimie schlittert. Ein rasanter, ehrlicher und eindringlicher Coming-of-Age-Roman zwischen Selbsthass und Selbstfindung.

 

  • Ein namenloses Wir, eine zerrüttete Familie, eine brüchige Welt. Stephan Roiss schildert in seinem eindringlichen und poetischen Romandebüt „Triceratops“ die Geschichte von einem Jungen und dessen Umgang mit dem Trauma.

 

  • Bierdeckelgedichte und Geschichten über Männlichkeitsbilder, die Provinz, Alkoholismus und Sperrgebiete. Martin Peichls „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“ ist ein Kleinod mit Suchtfaktor: witzig, verspielt, traurig und wahr.

 

K&S Zeile für Zeile

Vorhang auf & Ton an! Wir bringen die abgesagten Lesungen in Ihr Wohnzimmer! Nach und nach veröffentlichen wir auf Facebook, Instagram und Youtube Videos von unseren Autor*innen, die über die derzeitige Situation sprechen und aus ihren aktuellen Werken lesen. Mit dabei sind: Eugen Freund, Sophia Süßmilch, Bernhard Gitschtaler, Nora Gomringer, Gertraud Klemm, Martin Amanshauser, Simone Hirth, Elisabeth Gatt-Iro & Stefan Gatt u.v.m… Wir wünschen gute Unterhaltung!