Der Name Kremayr & Scheriau steht seit 75 Jahren für Bücher, die zeigen, was gesellschaftlich und literarisch unter der Oberfläche liegt. Auch im aktuellen Programm versammeln wir wieder Stimmen, die hinter verborgene Wahrheiten blicken und leise Verschiebungen aufzeigen, die alles verändern.
LITERATUR
Constantin Schwab begibt sich in Die grünen Augen der Liza de Mink in die 1970er-Jahre und blickt auf der Suche nach einer rätselhaften Frau in den Abgrund einer berüchtigten Kommune. Louise K. führt uns in Bad Ulmenhain gemeinsam mit den Bewohner:innen der Kastanienallee in eine Sommerfrische voller Intrigen. Günter Neuwirth erzählt in Des Winters helle Tage vom radikalen Umdenken eines gefeierten Philosophen. In Salinenkrebse zeichnet Linda Sensenberger ein poetisches Bild über queeres Erwachsenwerden und die Kraft des Überlebens.
KREMI
Damit Lesende gepflegter Krimiliteratur ebenfalls auf ihre Kosten kommen: Andreas Pittler verknüpft in Grenzwertig zwei Morde in jener Zeit politischer Neuorientierung, die unmittelbar auf den Mauerfall folgte. In Martha, einer Generationensaga mit mörderischem Kern, lässt Anna Schwarz eine Polizeiärztin in ein Familiendrama eintauchen und zeigt, wie trügerisch dabei doch der erste Eindruck sein kann.
SACHBUCH
Bettina Figl fragt in Let’s Be Silly, Bitch!, weshalb Humor immer auch politisch ist, und was passiert, wenn Frauen und Queers sich diese Bühne zurückerobern. Norbert Philipp beschreibt in seinem satirischen Essay Jauchzen und Raunzen mit ebenso feiner wie boshafter Klinge zwei Grundhaltungen des mitteleuropäischen Alltags. Schließlich räumt Nina Niedereder in Mis(s)understood mit hartnäckigen Mythen über Autismus auf und plädiert für einen offenen Blick auf Neurodiversität.
Hier die Vorschau zum Durchblättern:




