Iris Blauensteiner

Kopfzecke

Kopfzecke
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Nominiert für den Alpha Literaturpreis 2017

Eine Erinnerung, die verschwimmt, ein Mensch, der immer dünner wird – das ist, was Moni täglich mit ansehen muss. Sie pflegt ihre demenzkranke Mutter, so gut es geht, doch die nimmt ihr die Luft zum Atmen. In einem Wechselspiel aus Distanzierung und Annäherung versucht Moni die Vergangenheit zu rekonstruieren, um die Lücken ihrer eigenen Geschichte zu füllen und sich allmählich zu lösen.

In stillen Szenen und poetischen Bildern schafft Iris Blauensteiner Atmosphären, in denen die Figuren nahbar werden. Dazwischen liegen das Unausgesprochene und die Unsicherheit darüber, was Erinnerung und Identität sind. Ein einfühlsamer Roman über einen der schwierigsten Abschnitte im Leben einer Tochter.

"Sie sitzt vor mir hinter einer Wand, ungreifbar. Ein Gegenwartsphantom, das wartet, die Zeit fließt langsam durch sie hindurch."

Pressestimmen

  • „Die leise, poetische Sprache entwickelt einen ungemeinen Sog und starke Bilder. Mal berührt es, mal bringt es einen zum Schmunzeln, immer ist es sehr feingliedrig und klug."

    - Hartliebs Magazin
  • So viel Ernst und Luzidität traut man einer jungen Autorin nicht zu: Wie schön, dass dieser anspruchsvolle Debütroman nicht in die Gefälligkeitsfalle mittelmäßiger Belletristik tappt!

    - Walter Wagner, Literaturhaus
  • Iris Blauensteiner legt mit „Kopfzecke“ einen beeindruckenden Erstling vor, dessen Lektüre bewegt und verblüfft - nicht zuletzt durch immense sprachliche Gestaltungskraft. Blauensteiner entwickelt eine ganz eigenständige, auch stilistisch auf eigenständige Weise entwickelte Geschichte, in vielen kurzen prägnanten Episoden, Dialogen, Bildern, Träumen, Momentaufnahmen, Rückblenden, geradezu wie ein atmosphärisch dichtes filmisches Puzzle.


    - APA
  •  „In diesen Kippmomenten ins Unbewusste und in den darauf folgenden Traumsequenzen ist "Kopfzecke" am besten. In anderen Köpfen geht es also auch wild zu. Wie beruhigend.“

    - FM4
  • „Ein atmosphärisch dichtes filmisches Puzzle.“

    - Vorarlberger Nachrichten
  • „Blauensteiner erzählt bruchstückhaft. (…) Ihr Buch ist keine Berieselung. Man muss sich auf Moni einlassen, die in der Pflege ihrer Mutter untergeht.“

    - Simone Hoepke, Kurier