Lucia Leidenfrost

Mir ist die Zunge so schwer

Mir ist die Zunge so schwer
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In achtzehn Kurzgeschichten kommen Menschen zu Wort, die zeit ihres Lebens versäumt haben, zu sprechen. Es sind Täter und Opfer, Sehnsüchtige und Missverstandene, Einsame und Trauernde, die erst in hohem Alter mit der Vergangenheit hadern und mühselig ihre Erinnerung ans Licht bringen.
Sie sprechen von Geheimnissen, Fehlern und Missverständnissen, von verlorenen Lieben, von Kriegserfahrungen und Schuld. Sie alle verbindet die Schwierigkeit, Vergangenes in Worte zu fassen, und eine tiefe Sehnsucht nach dem Leben.
Mit großem Feingefühl und bildgewaltiger Sprache entwirft Lucia Leidenfrost ein Psychogramm der österreichischen Nachkriegszeit. Fast hört man die Stimmen ihrer Figuren, so genau trifft sie deren Ton. Bemerkenswerte Geschichten voller Schönheit, Melancholie und einer Ahnung von Hoffnung.

"Meine Erinnerung könnte eine Eule sein. Tagsüber macht sie nur ein Auge auf, um zu sehen, wer ihr nahekommt, aber in der Nacht wartet sie, bis die Mäuse über den Waldboden huschen. Lautlos gleitet sie hinab und greift zu mit ihren Klauen."

Pressestimmen

  • Ihre Figuren sind Menschen, die viel erlebt und viel zu berichten haben, deren Geschichten traurig und bedrückend sind, bewegen und nachdenklich stimmen. Dabei gelingt es der Autorin, sie in ihrer eigenen Sprache zu portraitieren und sensible Themen glaubhaft und ohne Pathos anzugehen.

    - Hannah Hanemann, AVIVA
  • So ganz nebenbei tun sich in Lucia Leidenfrosts Geschichten Abgründe auf, entfalten sich Ungeheuerlichkeiten, und immer wieder schimmern dennoch Schönheit und Hoffnung zwischen den Zeilen.

    - Jenny Legenstein, Augustin
  • Lucia Leidenfrost lässt ihre Figuren von sich selbst erzählen - häufig in einer Sprache, deren Poesie in der Einfachheit liegt und immer wieder irritiert, vor allem, weil die Diskrepanz zwischen der Beiläufigkeit der Erzählung und der Brutalität des Erzählten oft groß ist.

    - Presse am Sonntag