Daniel Zipfel

Eine Handvoll Rosinen

Eine Handvoll Rosinen
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Ludwig Blum ist ein rechtschaffener Mann. Er glaubt an die Gesetze. An den Staat. An die Gerechtigkeit. Als Fremdenpolizist in Traiskirchen, dem größten Flüchtlingslager Österreichs, leistet er Hilfe, wo er kann, und unterlässt sie, wo ihm die Hände gebunden sind. Bis es um die Abschiebung von Aram Khalil geht und im Zuge einer Betreuungskrise Hunderte Flüchtlinge auf der Straße schlafen müssen. Da beginnt Ludwig Blum an den Gesetzen zu zweifeln und daran, ob die Welt eine gerechte ist. In diesem Moment begegnet er dem afghanischen Schlepper Nejat Salarzai, der ihm auf brutale Weise eine andere Art der Ordnung vor Augen führt.

Daniel Zipfel ist seit vielen Jahren Asylrechtsberater. Dementsprechend realistisch zeichnet er in seinem beeindruckenden Romandebüt das bizarre Bild einer untragbaren und hochaktuellen Situation, die alle Beteiligten an ihre Grenzen führt. Fernab jeglichen Klischees zeigt er ambivalente Figuren, die ein klares Urteil unmöglich machen.


"Sie haben gesagt, Sie würden mir glauben, dass meine Tochter in Österreich lebt. Sie haben mir ein Glas Wasser angeboten und gesagt, Sie würden mir glauben. "

Pressestimmen

  • Realistisch und aufwühlend, durch die aktuelle Flüchtlingskrise zugleich erdrückend [...]. Ohne Übertreibung lässt sich sagen: Dieses Buch musste dringend geschrieben werden.

    - Juliane Fischer, Die Presse
  • Brillant, raffiniert und spannungsreich. Ein veritabler "Roman der Stunde" eines vielversprechenden Autors!

    - Angelo Algieri, Literaturhaus Wien
  • Spannend und kurzweilig, ein bemerkenswertes Debüt, das neue Blickwinkel auf ein oft nur einseitig beleuchtetes Thema eröffnet.

    - Thomas Rottenberg, ServusTV
  • Wie spannend und leichtfüßig es Zipfel schafft, konkrete Tagespolitik in Literatur zu überführen, ist in der gegenwärtigen Autorenlandschaft durchaus außergewöhnlich.

    - Martin Pieper, FM4
  • Daniel Zipfel bringt einige Grauwerte in die ansonsten nach Schwarz-Weiß-Schema verlaufende Debatte ein.

    - Wolfgang Huber-Lang, APA
  • Geradezu unheimlich aktuell.

    - Uschi Loigge, Kleine Zeitung