Renate Silberer

Das Wetter hat viele Haare

Das Wetter hat viele Haare
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Eine Beziehung eskaliert, ein Kind wird geboren, eine Spurensuche beginnt: 11 Erzählungen kreisen um die Familien- und Lebensgeschichten der zwei Paare Annemarie und Manfred, Hanni und Karli. Realistische, oft auch traumhafte Momentaufnahmen beleuchten Aspekte ihrer Biografien und folgen den Spuren der Erinnerung. Die Geschichten gleichen Mosaiksteinen: Sie zeigen die Figuren in unterschiedlichen Konstellationen ihres Lebens, erzählen von innerem Aufruhr, ihrem Scheitern, ihrem Aufbegehren und bewegenden Ereignissen. Am Ende entsteht ein neues Bild, zusammengesetzt aus den Splittern der Vergangenheit.

In ihrem Prosadebüt zeigt Renate Silberer ihr breites Repertoire an Erzählweisen. Dialogreiche Passagen wechseln sich ab mit lyrischen, oft surrealen Szenerien. Die Wirklichkeit ist dann nur mehr in Andeutungen zu erkennen, doch entfaltet sich dadurch eine eigene Welt, die es ermöglicht, tief in die Seele ihrer Figuren einzudringen.


"Das Flugzeug stürzt auf die Wiese neben unserem Haus. Ich bin erleichtert, es ist nicht in unseren Garten gestürzt, nicht auf die Ribiseln, nicht auf die Himbeeren. Rauch steigt auf, ich kann nichts erkennen."

Pressestimmen

  • Die Erzählweise lässt viel Raum für Fantasie und Interpretation und streut manch eigenwillige Fügung ins dichte Bildgewebe wie: "Im Innern des Ozeans leert der Tag seine Bilder."

    - Evelyne Polt-Heinzl, Die Furche
  • Gespannt wartet man nach der Lektüre des Debutbands darauf, ob sich Renate Silberer an einen längeren Prosatext macht, er könnte interessant werden.

    - Helmut Sturm, Literaturhaus Wien
  • "Sprachlich sehr feingliedrig, verschiedene Stilmittel kunstvoll verknüpfend, stellenweise traumartig surreal. Keine leichte Kost und doch eine lohnende Lektüre (...) Gern empfohlen."

    - Markus Jäger, EKZ
  • "Die Grenzen zwischen Realität und Irrealität scheinen immer wieder zu verschwimmen, mitunter kann dadurch auch ein Blick auf das Seelenleben der Figuren geworfen werden. (...) Die Erzählungen von Renate Silberer sind dabei von intensiver und dichter Sprache geprägt."

    - Astrid Windtner, Kulturbericht Oberösterreich
  • "Spannend sind dabei nicht so sehr die tatsächlichen Ereignisse, als das subjektive Empfinden der Charaktere, die versuchen sich selbst weniger fremd zu sein. (...) Mit ihrem ersten Buch ist der österreichischen Autorin jedenfalls ein unkonventionelles Stück Prosa gelungen."

    - APA