Carola Schneider

Mein Russland

Mein Russland
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Russland: Land der Mythen, Projektionsfläche, Sehnsuchtsort und immer wieder auch Feindbild. Weltpolitisch stellten in den letzten Jahren die Annexion der Krim sowie Putins Eingreifen in der Syrienkrise auf Seiten Assads das internationale Machtgefüge auf die Probe, innenpolitisch herrschen Repression und eine anhaltende Wirtschaftskrise. Doch was bedeutet das für die Bevölkerung Russlands, die in Putins „gelenkter Demokratie“ lebt? Formiert sich politischer Widerstand, oder nimmt man den Status quo als gegeben hin? Wie unterschiedlich erleben Bewohner des städtischen und ländlichen Raums, im europäischen und im asiatischen Teil Russlands die Situation?

Carola Schneider, seit 2011 Auslandskorrespondentin des ORF in Moskau, zeigt in berührenden Porträts Innenansichten eines faszinierenden und zugleich widersprüchlichen Landes, das dem Westen immer noch fremd ist. Sie spricht mit Menschenrechtsaktivisten, Künstlern und kritischen Journalisten ebenso wie mit innovativen Käsebauern, Putin-treuen Jugendlichen und Befürwortern der Krim-Annexion. Schneiders Reportagen ergeben ein vielstimmiges, fein nuanciertes Bild Russlands, das von Widerstand und Resignation, Aufbruchstimmung und Regierungstreue erzählt.

Pressestimmen

  • "Griffig geschriebene Stücke sind das allesamt. Und in jedem wird die Begegnung klug durch gesellschaftspolitischen Kontext angereichert, erfährt der Leser Hintergründe der jüngeren Geschichte Russlands. (...) Carola Schneiders Buch macht klar, warum Russland uns so vertraut und doch so fremd ist."

    - Ilja Tüchter, Die Rheinpfalz
  • "Es sind Menschen, die die Autorin an und für Russland begeistern und ihr helfen, Russland - wenn schon nicht zu begreifen, so doch ein wenig besser in allen Kontrasten und Widersprüchen kennenzuler­nen. Lesenswert."

    - Wolfgang Taus, Wiener Zeitung
  • "Aufbruch, Resignation, Regierungstreue - von allem ist in den fein erzählten Re­portagen enthalten."

    - Andreas Schwarz, Kurier
  • "Die gut lesbaren Kapitel (...) erinnern in ihrem Aufbau an kurze Fernsehbeiträge, die nicht nur die interviewten Personen porträtieren, sondern auch Hintergrundinformationen und Gespräche mit anderen Menschen einbauen, um dem Leser ein breites Informationsspektrum zu bieten. Die Passagen sind dadurch in sich geschlossen, dennoch fügen sich die in den Kapiteln beschriebenen Aspekte zu einem umfassenden Bild Russlands zusammen, das den Leser sowohl fasziniert, als auch verängstigt."

    - APA