Nadine Kegele

Lieben muss man unfrisiert

Lieben muss man unfrisiert
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40 Jahre nach Erscheinen von Maxie Wanders Bestseller „Guten Morgen, du Schöne“ ist es Zeit für eine Neubefragung. Welches Selbstverständnis haben Frauen* heute, mit welchem Rollenbild werden sie erwachsen und was wollen sie verändern? 19 Frauen* zwischen Madrid und Berlin, zwischen 16 und 92 Jahren erzählen ungeschönt und mit viel Humor aus ihrem Leben, von ihren Ängsten und Sorgen, von falschen, richtigen und notwendigen Entscheidungen und davon, was es braucht, um glücklich zu sein.

Nadine Kegele hat in ihrem Buch höchst heterogene und spannende Lebenswelten vereint. Sie alle machen deutlich, dass sexuelle Übergriffe und Diskriminierung, Krieg und Flucht, Rassismus und soziale Ungleichheit auch heute noch die großen Lebensthemen sind.

"Später, als ich schon länger verheiratet war, habe ich Sexualität erlebt, wie wenn das etwas wäre, das ich tun müsste, um Ruhe zu haben." (Michaela, 48)

Pressestimmen

  • Die Strategie, zuzuhören und die Antworten zu einem Monolog zu verdichten, ist auch bei Kegele extrem überzeugend. Und dieses Buch besteht in jedem Fall den Bechdel-Test.

    - Solveig Bach, NTV
  • "Lieben muss man unfrisiert" ist ein notwendiges Buch, dem man viel Gehör wünscht. Denn die Protokolle von Nadine Kegele zeigen auf beeindruckende Weise, dass Selbstgewisserung einsetzt, wenn gesprochen wird: Ich sage es hier auf Tonband, damit alle mich hören können.

    - Christa Gürtler, Die Furche
  • Man müsste über alles reden können, schrieb einst Maxie Wander. Hier kann man.

    - Wolfang Paterno, Profil
  • 19 Porträts von Personen, die weitaus diverser sind als die vor vierzig Jahren von Maxie Wander gesammelten.

    - Anna Seidel, Missy Magazine
  • Spannendes Zeitzeugnis!

    - Sara Schausberger, Falter
  • Die neunzehn Texte in "Lieben muss man unfrisiert" sind so voll von Witz, Erfahrung und starken Positionen, dass man beim Lesen ganz unwillkürlich beginnt, über sich selbst
    nachzudenken. Welche Rolle möchte ich im Leben übernehmen? Welche Privilegien, blinde Flecken oder strukturelle Nachteile habe ich? So kann sich jede*r sein ganz persönliches Porträt Nummer 20 dazudenken.

    - Barbara Köppel, FM4
  • Die sprachhochbegabte Nadine Kegele beweist einen Blick für Wesentliches im vermeintlich Unwesentlichen.

    - Mareike Boysen, Vormagazin
  • Nadine Kegele zählt zu den interessantesten literarischen Stimmen der jüngeren Generation.

    - Annette Raschner, Kultur - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft
  • Ein wundersames, lustiges und ganz unspöttisches Buch über die verwordagelten Biographien, die von (Geschlechter)Verhältnissen geprägt, aber durchaus nicht bereit sind, sich von ihnen unterkriegen zu lassen.

    - Lisa Bolyos, Augustin
  • Ein solches Buch sollte nicht alle 40, sondern jedes Jahr erscheinen [...]. Jedes Kapitel ein Miniroman und Tatsachenbericht zugleich.

    - Christina Mohr, Aviva
  • Das Buch beweist, dass jeder Mensch etwas zu erzählen hat. Man muss ihm nur die Möglichkeit geben.

    - Welf Grembacher
  • Wer solche Geschichten über Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Krieg protokollieren darf, muss nicht nur eine aufmerksame Zuhörerin sein, sondern auch akribisch genau erzählen können.

    - Regina Orter, Anschläge