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Judith Kohlenberger

Wir

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18,00  inkl. MwSt.
9,99  inkl. MwSt.

Wir. Wie leicht uns dieses Wort über die Lippen kommt. Wir sind ein Paar, wir sind eine Familie, wir sind Freunde, wir sind eine Gemeinschaft, wir sind eine Nation. Wir sind nicht die Anderen. Oder?

Judith Kohlenberger sieht genau hin: Wer ist das Wir in welchem Kontext? Welches Wir wählen wir selbst, welches wird uns zugeschrieben durch Herkunft, Beruf, Status? Wann wird das Wir zu einem Werkzeug der Ausgrenzung? Und wie beschreiten wir den Weg hin zu einem inklusiveren Wir? Dieser klarsichtige Essay räumt auf mit der Annahme, dass das von der Politik vielbeschworene und instrumentalisierte Wir selbstverständlich und festgeschrieben ist. Es ist vielmehr flüchtig, schwer fassbar, wandelbar– und ein ständiger Streit, den es auszuhalten gilt. Judith Kohlenberger plädiert in klaren Worten und mit Feingefühl für ein starkes, wagemutiges Wir, das Wachstumsschmerzen nicht scheut, das Unterschiede als Chance auf Weiterentwicklung und echte Teilhabe begreift.

Pressestimmen

  • Mit dem Buch möchte sie ihren LeserInnen zeigen, dass ein Wir möglich ist, „das niemanden zurücklässt“.
    Désiréé Prammer, Granatapfel
  • Die Politologin Judith Kohlenberger liefert das passende Buch zu gesellschaftlichen Debatten – vom Thema Migration bis zu Gender und Sprache. Kompakt und gut geschrieben.
    Südwind Magazin
  • Über all diese Fragen lässt sich entlang des luziden Essays von Judith Kohlenberger gut nachdenken. Dafür ist die feine Reihe „übermorgen“ […] auch gemacht.
    Robert Misik, Falter
  • Gut nachvollziehbar und klug geschrieben.
    Lila, Diözese Linz
  • Im Wir-Konzert werden heute viel mehr Stimmen als früher laut, sagt die Kulturwissenschafterin Judith Kohlenberger – und ermutigt, die Potenziale eines größeren Miteinanders zu nützen.
    Wolfgang Machreich, Die Furche
  • Gerade mit ihren treffenden und wenig beschönigenden Analysen macht sie Mut, nicht den Glauben daran zu verlieren, dass echte Fortschritte in Sachen Diversität und Inklusive möglich sind, und öffnet die Augen dafür, dass sie schon stattfinden.
    Andreas Kremla, Falter   
  • WIR – ist ein kurzweiliges, faktenbasiertes Plädoyer dafür, dass ein besseres, inklusiveres und vor allem gerechteres „Wir“ möglich ist, wenn wir alle unseren Teil dazu beitragen.
    Luise Wernisch-Liebich, der, die, das Respekt
  • Die Widmung lautet „für uns“ und das Vorwort macht neugierig.
    Madame Wien