17.01 2018

Buchpräsentation und Diskussion: Helmut Burtscher-Schaden "Die Akte Glyphosat"

Geheime Studien – gekaufte Wissenschaft – betrogene Konsumenten. Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern in Flüssen, wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es am Körper. Alles unbedenklich, sagen Behörden und Hersteller. Stimmt nicht, widerspricht die WHO und stufte Glyphosat 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Helmut Burtscher-Schaden, Biochemiker, Initiator von "Stopp Glyphosat" und tätig bei Global 2000, begibt sich auf die Suche nach Antworten und stößt auf erschreckende Ergebnisse. Letztlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen – Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?

Als Agrarminister Christian Schmidt im November mit seinem nicht abgestimmten „Ja“ Glyphosat zu einer neuen Zulassung für weitere fünf Jahre verholfen hat, bekam er kaum Konsequenzen zu spüren. Was aber heißt dieses „Ja“ nun für die nächsten Schritte und wie realistisch ist Ministerin Hendricks Vorschlag, nun die Verwendung in Deutschland zu verbieten?


Es diskutieren:

  • Helmut Burtscher-Schaden
    Autor, Biochemiker und Forscher, Initiator der Europäischen Bürgerinitiative „Stopp Glyphosat“

  • Harald Ebner MdB'
    Experte für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik Bündnis90/Die Grünen

Heinrich-Böll-Stiftung
Beginn: 19:00
Beletage
Schumannstr. 8
10117 Berlin
  • Die Akte Glyphosat

    Helmut Burtscher-Schaden

    Die Akte Glyphosat

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