Simone Hirth erhält den Reinhard-Priessnitz-Preis 2021

Der Reinhard-Priessnitz-Preis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport finanziert und seit 1994 jährlich an Autor*innen vergeben, die in deutscher Sprache schreiben. Dieses Jahr wird der mit 4.000 Euro dotierte Preis an Simone Hirth verliehen.

Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 27. Oktober 2021, um 19.00 Uhr im Literaturhaus Wien statt.

 

Begründung der Jury:

„In derselben Weise, wie in Simone Hirths Roman Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft eine junge Frau, die alles verloren hat, sich mit Zivilisationsmüll und gestohlenen Konsumgütern eine neue Lebenswelt zusammenbastelt, montiert die Autorin verschiedene Sprachhaltungen und Textsorten, Einkaufslisten, Elternverordnungen, Briefe, Gebete und Zitate, etwa aus dem Handbuch für Betriebswirtschaften. Simone Hirths Romane ergeben ein vielgestaltiges, originelles Porträt einer zerbrochenen Welt, in der spannend mit sprachlichem Formenreichtum und mit viel Witz überraschende, ungewöhnliche Zustände und Lebenshaltungen erprobt und erfunden werden.“

 

Weitere Informationen zum Preis finden Sie hier.

Romina Pleschko ist für den Franz-Tumler Preis nominiert

Wir gratulieren Romina Pleschko zur Nominierung durch Gerhard Ruiss!

 

Die weiteren Nominierten sind:

– „Schnittbilder“ von ANNA FELNHOFER Luftschacht Verlag (Nominiert von Jurorin Daniela Strigl)
– „Ein Spalt Luft“ von MISCHA MANGEL Suhrkamp Verlag (Nominiert von Juror Manfred Papst)
– „Der Himmel vor hundert Jahren“ von YULIA MARFUTOVA Rowohlt Verlag (Nominiert von Jurorin Jutta Person)
– „Ministerium der Träume“ von HENGAMEH YAGHOOBIFARAH Aufbau Verlag (Nominiert von Jurorin Tanja Raich)

Der Franz-Tumler-Literaturpreis wird alle zwei Jahre vergeben, und zwar an einen von einer fünfköpfigen Jury ausgewählten deutschen Debütroman (Erstroman)Es handelt sich um einen Auswahlpreis, somit können keine Einsendungen vorgenommen werden. Der Preis trägt den Namen Franz Tumlers (1912-1998), eines bedeutenden Romanschriftstellers, und wird in Laas ausgetragen, weil Laas aufgrund der Herkunft von Tumlers Familie eine tiefe Beziehung zu Franz Tumler aufgebaut hat. Tumler hat seine Tante und ihre Familie gerne in Laas besucht und ein Jahr bei ihnen verbracht. Dadurch konnte er das Dorfleben gut beobachten und beschreiben. Laas will mit diesem Literaturpreis an das literarische Werk des Schriftstellers Tumler erinnern. Vor dem Hintergrund der kritischen Auseinandersetzung mit Leben und Werk Tumlers wird in Laas mit einem Preis in der Höhe von 8000 Euro junge Literatur nachhaltig gefördert, so wie es Franz Tumler selbst zeit seines Lebens, aber vor allem in Berlin, gewollt und getan hat.

Teil des Preises ist ein Aufenthalt in Laas, dieser soll dem Sieger/der Siegerin des Franz-Tumler-Literaturpreises die Möglichkeit bieten, Kultur und Landschaft des Vinschgaus nicht zuletzt auch über die Texte Tumlers besser kennen zu lernen. In Begegnungen mit interessierten Leser/innen sowie mit jungen Menschen kann der Preisträger/die Preisträgerin das eigene literarische Werk vorstellen und nahe zu bringen.

Im Rahmen des Franz-Tumler-Literaturpreises wird außerdem ein Publikumspreis vergeben, dabei bestimmen die Leserinnen und Leser der Südtiroler Bibliotheken ihren Favoriten unter den Nominierungen. Auch das Saalpublikum, das bei den Lesungen anwesend ist, kann mitstimmen. Der Publikumspreis umfasst einen dreiwöchigen Schreibaufenthalt in der Künstlerwohnung auf dem Rimpfhof und Lesungen im Vinschgau.

 

Zur Website des Preises geht es hier!

Gertraud Klemm erhält den Ernst-Toller Preis 2021

Die Ernst-Toller-Gesellschaft e.V. mit Sitz in Neuburg an der Donau verleiht den Ernst-Toller-Preis 2021, im 25. Jahr ihres Bestehens, an die österreichische Schriftstellerin Gertraud Klemm. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am 25. September 2021 im Stadttheater Neuburg an der Donau verliehen.

Begründung der Jury:
„Mit Gertraud Klemm ehrt die Ernst-Toller-Gesellschaft ein literarisches Werk, welches in ironisch-kritischer Weise Strukturen der Macht kritisch hinterfragt. Seit ihren schriftstellerischen Anfängen beschäftigt sich die Autorin mit der feministischen Analyse bürgerlicher Frauenrollen, sie rückt Sexismus, Mutterschaft und Adoption ebenso ins Zentrum ihrer Texte wie das Altern, die neoliberale Erfolgs- und Wertegesellschaft sowie Religion. In ihrem ‚rebellischen Gesellschaftsroman‘ (Mia Eidlhuber, Der Standard) Hippocampus aus dem Jahr 2019 zeigt Gertraud Klemm anhand des Kunst- und Literaturbetriebs die patriarchalen Strukturen und zermürbenden Mechanismen auf, die unsere Gesellschaft bestimmen und fordert damit auch zur Reflexion der Erinnerungskultur auf. Dieser Einladung kommt die Ernst-Toller-Gesellschaft gerade im 25. Jahr ihres Bestehens gerne nach. Mit Toller verbindet Gertraud Klemm der Wille zum Protest sowie die Fähigkeit, auch dort unnachlässig Kritik zu üben, wo kurzfristig kaum Applaus zu erwarten ist.“

„Symbole allein, das weiß sie schon, funktionieren nicht als Protest, denn Symbole tun niemandem weh; und wenn es nicht wehtut, berührt es nicht, und wenn es nicht berührt, kann man es gleich bleiben lassen.“ (Gertraud Klemm, Hippocampus)

 

Weitere Informationen zum Preis finden Sie auf der Website der ETG: https://www.ernst-toller.de/der-preis/.

Zwei K&S-Autor*innen bei W.I.R. – Wiener Integrationsrat

„W.I.R. – der Wiener Integrationsrat“ ist ein Gremium bestehend aus 10 Expertinnen und Experten aus den Fachbereichen Integration und Migration. Initiiert von Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Christoph Wiederkehr treten sie regelmäßig zu zentralen Fragestellungen betreffend der Integrations- und Diversitätspolitik in einen Diskurs mit der Stadt. Am 21. Mai, dem „Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung“, stellte sich das Gremium gemeinsam mit Vizebürgermeister Wiederkehr öffentlich vor und präsentierte das heurige Schwerpunktthema.

Wir freuen uns, das mit Judith Kohlenberger („Wir“) und Muamer Bećirović („Heimat“) zwei Autor*innen von uns im Gremium vertreten sind.

Das sind die Mitglieder des „Wiener Integrationsrates“:

  • Rainer Bauböck, Professor am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, Obmann der Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der Akademie der Wissenschaften
  • Muamer Bećirović, Publizist, Politikwissenschaftler
  • Kenan Güngör, Soziologe, Leiter des Büros [think.difference]
  • Judith Kohlenberger, Migrationsforscherin, Kulturwissenschaftlerin, Autorin
  • Astrid Mattes, Migrationsforscherin, Politik- und Religionswissenschaftlerin
  • Christoph Reinprecht, Professor am Institut für Soziologie der Universität Wien
  • Sieglinde Rosenberger, Professorin Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, Schwerpunkt: Inklusion und Exklusion im Kontext von Migration
  • Heidi Schrodt, Bildungsexpertin, Mitbegründerin der Initiative BildungGrenzenlos
  • Melinda Tamás, Antidiskriminierungsexpertin, Forscherin und Trainerin
  • Gerd Valchars, Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Citizenship und Migration

Weitere Infos: https://www.wien.gv.at/menschen/integration/integrationsrat.html.

BVÖ Förderung Veranstaltungen 2021

Im Rahmen der Büchereiförderung vom BVÖ und Bundeskanzleramt werden über die Aktion „Wandelwelten“ Veranstaltungen mit Petra Ramsauer und Stephan Roiss in öffentlichen Bibliotheken im Jahr 2021 gefördert!

Mitmachen können alle öffentlichen und kombinierten Bibliotheken österreichweit, auch jene, die nicht BVÖ-Mitglied sind. Erfahren Sie hier und unten mehr dazu, wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

 

Kontakt:
Ursula Rinderer – Veranstaltungen
E-Mail: u.rinderer@kremayr-scheriau.at

 

 

Autorin im Interview: Renate Silberer

Hotel Weitblick in einem Satz:
Schwierig, aber letztlich würde ich sagen: Der Mensch ist mehr als sein Beruf.

Wie bist du auf das Hotel Weitblick als Schauplatz gekommen? Was fasziniert dich daran?
Die Idee eine in sich geschlossene Gruppe in einem abgeschiedenen Hotel aufeinandertreffen zu lassen und zu schauen was passiert, wenn der Seminarleiter so ganz anderes ist als erwartet. Das hat mich interessiert.

Wie entwickelst du deine Figuren und welches Verhältnis pflegst du mit ihnen?
Ich habe eine Art Hintergrundtapete zu den Figuren. Was sie antreibt und beschäftigt, was davon nach außen dringt. Ihre Fassaden und ihr inneres Erleben, das ihnen selbst nicht immer zugänglich ist. Damit spiele ich.

Den Protagonist*innen ist ein besonderer Agenturensprech gemeinsam. Wie oder wo hast du diesen recherchiert?
Ganz klassisch, ich habe Interviews geführt.

Wer war Johanna Haarer und warum kommt sie im Buch vor?
Johanna Haarer war die Erziehungsbeauftragte im Dritten Reich. Ihr Buch „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ wurde nach dem Krieg als „Die Mutter und ihr erstes Kind“ weiter aufgelegt und als anerkannter Erziehungsratgeber im deutschsprachigen Raum hunderttausendfach gelesen. Die nationalsozialistische Sicht auf ein Kind als Funktionsträger, das in einer möglichst dysfunktionalen Mutter-Kind-Beziehung aufwachsen soll, unbedingten Gehorsam zu leisten hat und möglichst wenig Raum für eigene Erfahrungen zur Verfügung haben soll, konnte sich unter anderem durch die Bücher von Frau Haarer bis in die 1990er Jahre weiterverbreiten und ist in unserer Gesellschaft leider nach wie vor virulent. Darüber wollte ich schreiben.

2017 sind bei uns deine Erzählungen „Das Wetter hat viele Haare“ erschienen. Wie hat sich dein Schreiben seitdem verändert?
Vielleicht bin ich spielerischer geworden, die Freude am Verknüpfen, Suchen und Finden von Zusammenhängen ist mit der Zeit noch gewachsen.

Hattest du Schreibkrisen? Falls ja, was hast du dann getan?
Oh ja, immer wieder. Ich glaube Schreibkrisen sind Teil des Schreibens. Meistens lese ich dann viel, mache mir Notizen und lass das Gelesene auf mich wirken.

Was liest du gerne? Wer zählt zu deinen literarischen Vorbildern?
Ich lese sehr gern Essays, jetzt gerade von Anna Lowenhaupt Tsing „Der Pilz am Ende der Welt“ und ansonsten lese ich vorwiegend Gedichte, immer wieder Elke Erb, südosteuropäische Lyrik mag ich zurzeit auch besonders gern.

Vielen Dank für das spannende Interview!

Herbstprogramm 2021

Der Herbst wird politisch, ehrlich, spektakulär, mutig und mitreißend. 
Freuen Sie sich mit uns auf unser kommendes Sachbuch- und Literaturprogramm!

 

SACHBUCH 

  • Zwei Jahrzehnte nach 9/11 betrachten die langjährigen ORF-Korrespondent*innen Hannelore Veit und Peter Fritz in „Zeit des Zweifels” politische wie gesellschaftliche Entwicklungen und sezieren dabei eine zuletzt strapazierte transatlantische Freundschaft im Wandel der Zeit.

 

  • Infotainment par excellence: Die erfolgreiche Bloggerin Christl Clear inspiriert in „Let me be Christl Clear” mit klaren Worten und räumt mit sämtlichen Klischees auf, die mit dem Frausein assoziiert werden. 

 

  • Bitcoin, Ripple, Dogecoin & Co. – Unternehmensberater und Journalist Cornelius Granig schreibt in „Böses Geld” über spektakuläre Betrugsfälle wie den Wirecard-Bluff und vermittelt kompaktes Wissen zu digitalen Geldgeschäften. 

 

  • In „Der Weg der Freiheit” zeigt Ronny Kokert, wie junge Geflüchtete durch Kampfsport zu Selbstwert und Akzeptanz fanden und was wir von ihnen lernen können. Ein aufrüttelndes Plädoyer für Zivilcourage, Veränderung und Mut zur Menschlichkeit. 

 

  • Einblicke in die Lebensrealität Homosexueller während der NS-Zeit gibt der Moderator Jürgen Pettinger in „FranzSchwul unterm Hakenkreuz, einer mitreißenden und berührend erzählten Biografie. 

 

ÜBERMORGEN: Die Essay-Reihe  

  • Die Gerichtspsychiaterin und Bestseller-Autorin Heidi Kastner analysiert in „Dummheit“ die menschliche Bereitschaft, das Denken anderen zu überlassen und warum „dumme“ Entscheidungen durchaus attraktiv sein können.

 

  • Der Sozialökonom Christian Berger liefert in „Sorge” eine fundierte Analyse einer Sollbruchstelle unserer Gesellschaft. Er fordert, den Begriff des Wohlstands radikal neu zu denken, ihn an der Sorge um das Lebendige, nämlich am Prinzip der Nachhaltigkeit, neu auszurichten. 

 

  • Die Journalistin Nermin Ismail geht in ihrem Essay „Hoffnung” einem der urmenschlichsten Gefühle auf den Grund. Sie redet mit Menschen, denen die Hoffnung fast abhandenkam, hinterfragt, wer hoffen darf und zeigt, was nötig ist, damit ein hoffnungsvolles Morgen immer wieder möglich ist. 

 

LITERATUR 

  • Jessica Lind wandelt in ihrem Debütroman „Mama” stilsicher zwischen den Genrewelten. Was als klassische Beziehungsgeschichte beginnt, entfaltet Seite für Seite einen subtilen Horror und entwickelt eine erzählerische Sogwirkung, die niemanden unberührt lässt. 

 

  • On the road again: Thomas Mulitzer schickt in seinem bitterernsten und zugleich zum Brüllen komischen Roman „Pop ist tot” eine Ex-Punkband auf Revivaltour mit Hindernissen. Natürlich mit der besten Musik im Hintergrund! 

 

  • Martin Peichls Texte und Matthias Ledwinkas Fotografien sind Nachrichten und Fotografien aus emotionalen Sperrgebieten. Seite für Seite entfaltet sich in „Gespenster zählen” eine emotionale Landkarte, die mal leichtfüßig, mal erdenschwer, aber immer sehnsüchtig durchschritten wird. 

 

Ausstellungskataloge der Österreichischen Nationalbibliothek: 

  • Die Donau als Sehnsuchtsraum, Grenze und verbindendes Element – Der Katalog zur Ausstellung „Die Donau” vereint die Pasetti-Karte, die einzigartige Darstellung der Donau von Passau bis zum Eisernen Tor, und Essays über die Geschichte des Flusses und seine Rezeption in der Kunst. 

 

  • Der Katalog zur Ausstellung „Des Kaisers schönste Tiere” zeigt die Highlights der fast 10.000 detailreichen und farbenprächtigen Aquarelle der Sammlung und wird ergänzt durch Essays sowie eine Auswahl von handschriftlichen und gedruckten Originalquellen. 

 

Hier die Vorschau zum Durchblättern:

 

Autorin im Interview: Romina Pleschko

Die „Ameisenmonarchie“ in einem Satz:

Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

Wie bist du auf den Schauplatz eines großstädtischen Wohnhauses gekommen? Was fasziniert dich daran?

Ich habe einen Hang zum Kammerspiel, die meisten Menschen sind am interessantesten in den eigenen vier Wänden.

Hast du deine Geschichte von einer bestimmten Figur aus entwickelt?

Magdalena war gleich zu Schreibbeginn sehr deutlich konturiert einfach da, ihre Themen haben mich durch den Text gezogen, auch auf andere Figuren ausgestrahlt.

Haben deine Figuren reale oder fiktive Vorbilder?

Sie haben nur homöopathische Anlagen von realen Personen, genauso viel, wie man für überzeugende fiktive Personen braucht.

Eine Figur ist Ehefrau, Mutter und verhinderte Künstlerin. Inwiefern reflektierst du gesellschaftliche Zustände hinsichtlich der Rolle der Frau?

Ich finde die Auswirkungen von diversen Lebensentscheidungen spannend, nicht nur bei Frauen, sondern mehr auf das Altern bezogen. Gerade bei sehr klassischen Entwürfen kommt es im Alter häufig zu einer interessanten Umkehr, einer Machtverschiebung hinein in das Private, in dem die Frau dann schlussendlich die Richtung angibt, während dem Mann die Macht mit Antritt der Pensionierung durch die Finger rinnt.

Komik und Tragik liegen bei dir dicht beieinander. War es schwierig die Balance zu halten?

Nein, das fand ich nicht schwierig, weil sie für mich nicht dicht beieina

nder, sondern übereinander liegen. Es wäre mir eher schwergefallen, Komik und Tragik säuberlich voneinander zu trennen.

Hattest du Schreibkrisen? Und was hast du dann getan?

Bei mir verteilen sich die Krisen gut, jeder Schreibtag wird von einer Mikrokrise eingeläutet. Die muss ich überwinden, mit reinem Zwang, austricksen kann ich mich selbst nicht, nur disziplinieren.

Was liest du gerne? Welche Bücher haben dich zum Lachen gebracht?

Ich lese gerne Bernhard, Nabokov, Berg, Markus Werner. Die bringen mich tatsächlich alle regelmäßig zum Lachen. Z.B. bei “Lolita” habe ich schon auf der ersten Seite sehr gelacht, weil der Protagonist mit nur einem Satz zur Gänze greifbar wird in seinem Irrsinn.

Was macht für dich den perfekten Morgenmantel aus?

Er darf ja keine Federn verlieren oder überhaupt Federn besitzen, die kitzeln oder jucken könnten. Ich fände etwas Schlichtes kimono-artiges gut. Magdalenas Morgenmantel ist jedenfalls ein stoffgewordener Alptraum!

Danke für das Interview, liebe Romina!

 

Paul Lendvai erhält Preis für sein publizistisches Gesamtwerk

Dieses Jahr geht der Bruno-Kreisky-Preis für sein publizistisches Gesamtwerk an unseren Autor Paul Lendvai.

Sein Leben und sein umfassendes Werk stehen für einen europäischen Geist des Humanismus, der Toleranz und der Offenheit.

Wir gratulieren unserem Autor zu seiner besonderen Auszeichnung!

Mehr Informationen zur Auszeichnung finden Sie hier.