Josef Cap

Kein Blatt vor dem Mund

Josef Cap lässt in seinem Buch die letzten Jahrzehnte österreichische Zeitgeschichte Revue passieren. Schon als Jugendlicher in der Sozialistischen Jugend engagiert, setzt er 1982 mit seinen „Drei Fragen an Theodor Kery“ einen Paukenschlag. Bei der darauffolgenden Nationalratswahl wird er mit breiter Unterstützung von Kreisen inner- und außerhalb der SPÖ zum ersten direkt gewählten Abgeordneten im Nationalrat. Bis 2017, also 34 Jahre, war er im Hohen Haus tätig, davon 12 Jahre als Klubobmann. Er hat als Bundesgeschäftsführer der SPÖ viele Höhen und Tiefen seiner Partei erlebt, leitete viele Jahre die Zukunftswerkstatt, die Ideenschmiede der SPÖ, hat mit sieben Vorsitzenden (Bruno Kreisky, Fred Sinowatz, Franz Vranitzky, Viktor Klima, Alfred Gusenbauer, Werner Faymann, Christian Kern) gearbeitet, alle Wahlen der letzten 40 Jahre miterlebt und an ihnen mitgewirkt, war Parlaments Akteur in allen Regierungskonstellationen der letzten Jahrzehnte.

„Der beste Redner im Parlament“, wie er auch genannt wird, erzählt Österreichs Politikgeschichte aus seiner Perspektive, brillant, präzise und persönlich. Er gibt eine Antwort auf die Frage, warum sich die Sozialdemokratie – nicht nur in Österreich – in einer Krise befindet. Und wie sie sich daraus retten kann.

Pressestimmen

  • „Mein Linkssein kam aus linkskatholischen Wurzeln“, schreibt der langjährige SPÖ-Klubobmann Josef Cap, der nach seinem unfreiwilligen Ausscheiden aus dem Nationalrat sein politisches Leben Revue passieren lässt.

    - Michael Jungwirth, Kleine Zeitung Graz