Elfriede Hammerl

Alte Geschichten

Zwischen Melancholie, Aufbegehren und Wut: Elfriede Hammerl sucht nach den verdrängten Ängsten, Nöten und Wünschen ihrer langsam in die Jahre kommenden Figuren. Wenn die Zeit, die noch bleibt, weniger wird, kommen Abgründe zum Vorschein: Ob Beate, Carola oder Kurt – sie alle kämpfen an gegen verpasste Chance, Rollenbilder und die Erinnerung an die Verflossenen. Im Verborgenen werden die Säbel gewetzt und auf dem Parkett der schon lang erloschenen Zuneigung wird Stellung bezogen – Mann gegen Frau, Töchter gegen Mütter, Ehefrau gegen Ex-Geliebte, Jung gegen Alt.

Die Erzählungen in „Alte Geschichten“ widmen sich den unangepassten Alten, den Angepassten, die aus ihrer Rolle ausbrechen wollen, und den gerade noch Jüngeren, die sich fragen, wie sie mit dem Näherrücken des Alters umgehen sollen. Und natürlich geht es auch um die alten Geschichten, die irgendwann einmal die Soll- und Habenseite einer Lebensbilanz ausmachen. Elfriede Hammerls „Alte Geschichten“ betreiben literarische Feldforschung auf dem Territorium des Lebensabends.

Pressestimmen

  • Elfriede Hammerls Geschichten fallen nicht in die Ratgeberliteratur. Sie belehrt nicht, zeigt keine Lösungsmöglichkeiten auf. Aber wir – die Frauen – denken nach. Wenn wir wollen, ziehen wir unsere Schlüsse daraus.

    - Silvia Matras, Wiener Journal (Wiener Zeitung)
  • In ihrem Buch „Alte Geschichten“ schreibt Elfriede Hammerl von Melancholie, Aufbegehren, verdrängten Ängsten und Wut.

    - Petra Klikovits, Welt der Frau
  • Diese Buch widmet sich den unangepassten Alten, den Angepassten, die aus ihrer Rolle ausbrechen wollen, und den gerade noch Jüngeren, wie sie mit dem Näherrücken des Alters umgehen.

    - Niederösterreicherin
  • "Pointen- und geistreich beleuchtet Hammerl verblühende Verhältnisse unter nicht mehr Jungen, müde Rollenbilder, plötzliche Ausbruchsversuche. Der Grundton: melancholisch. Und doch hat man mit dem Älterwerden nicht oft so viel Spaß."

    - Kleine Zeitung
  • Elfriede Hammerls „Alte Geschichten“ betreiben literarische Feldforschung auf dem Territorium des Lebensabends.

    - Ö1