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Österreichs verwundete Seele

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19,90  inkl. MwSt.

Zwanzig Jahre nach Erscheinen der "Österreichischen Seele" gibt Erwin Ringels Frau, Angela Ringel-Ferdinandy, dieses von bedeutenden österreichischen Denkern gezeichnete Psychogramm des Landes heraus.

Die Autoren

LUDWIG ADAMOVICH, DDr., Univ. Prof. für Österreichisches Verfassungsrecht, Präsident des Verfassungsgerichtshofs, Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften.
HUBERT CHRISTIAN EHALT, Dr. phil., Univ. Prof., Wissenschaftsreferent der Stadt Wien.
MAX FRIEDRICH, Dr. med., Univ. Prof., Vorstand der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters, Lehranalytiker.
UDO JESIONEK, Dr. jur., Univ. Prof., jahrzehntelang Präsident des Jugendgerichtshofs.
PETER PAWLOWSKY, Journalist, Buchautor, viele Jahre lang leitend im ORF tätig. Zahlreiche Publikationen.
ANTON PELINKA, DDr. phil., Univ. Prof., Institutsvorstand des Instituts für politische Wissenschaften in Innsbruck. Zahlreiche Buchpublikationen.
ANGELA RINGEL-FERDINANDY, Dr. phil., Psychotherapeutin, Lehranalytikerin, Witwe Prof. Erwin Ringels.
WENDELIN SCHMIDT-DENGLER, Dr. phil., Univ. Prof., Leiter des Österreichischen Literaturarchivs, zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
KURT SCHOLZ, Dr. phil., langjähriger Stadtschulrats-Präsident in Wien, seit 2001 Sonderbeauftragter der Stadt Wien für Restitutions- und Zwangsarbeiterfragen. Zahlreiche Publikationen.
PETER TURRINI, Jahrgang 1944, freier Schriftsteller in Wien und Retz. Zahlreiche Theaterstücke, Reden und Essays, Gedichtbände. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt.
H.G. ZAPOTOCZKY, Dr. med., Univ. Prof. an der Universitätsklinik für Psychiatrie der Karl-Franzens-Universität Graz. Zahlreiche Publikationen.
Erwin Ringel, der berühmte Durchschauer der österreichischen Seele, hat diese vor präzise zwanzig Jahren in seinem berühmten Buch minutiös durchleuchtet. Wie sieht es mit ihr heute aus, zehn Jahre nach Ringels Tod? Kurz und bündig: Ringels Vision wurde von einer makabren Wirklichkeit überholt, das Szenarium ist schlimmer, als Ringel es gezeichnet hatte. Dazu nehmen nun in diesem Band wichtige Denker des beginnenden 21. Jahrhunderts Stellung:

  • H.G. Zapotoczky stellt die Frage, ob in Österreich auch nach der Jahrtausendwende die Neurosen blühen.
  • Peter Turrini denkt darüber nach, was Österreicher heutzutage verdrängen.
  • Hubert Christian Ehalt sucht die Spuren des Wertewandels in der Alpenrepublik.
  • Wendelin Schmidt-Dengler, der große Germanist, sieht ein wesentliches Thema in dem Phänomen "Sprachlos – beziehungslos – hoffnungslos".
  • Peter Pawlowski wundert sich (oder nicht mehr) über den Zustand der Kirche in Österreich.
  • Max Friedrich, der Kinderseelen wie kein Zweiter zu deuten weiß, stellt die Frage: Wie geht es den Kindern hier und heute?
  • Anton Pelinka sieht ein Spannungsfeld zwischen Selbstbild und Fremdbild und sucht nach dem Idealbild des Österreichers.
  • Udo Jesionek untersucht das Strafbedürfnis der Alpenrepublikaner.
  • Und Kurt Scholz ortet ein Behagen in der Unkultur.
  • Aus dem Nachlass Erwin Ringels können wir hier eine bisher unveröffentlichte Arbeit über das Problem der Österreicher mit Ausländern lesen.
  • Einbegleitet von Ludwig Adamovich schließt sich der Bogen mit einem Aufsatz von Angela Ringel-Ferdinandy.

Leseproben aus "Ursachen des Fremdenhasses"
von Erwin Ringel


"Die Erbitterung in den Menschen kommt nicht von Ungefähr. Sie wächst, wenn man den Menschen vernachlässigt. Das kann passieren, wir alle sind schwach und fehlbar und irren -, aber dann müsste es wenigstens erlaubt sein, dass unsere Kinder protestieren, dass sie sagen: ,So geht es nicht, ihr müsst das ändern, ihr müsst das anders machen, ihr müsst euch uns zuwenden, ihr dürft uns nicht unterdrücken, sondern ihr müsst vom ersten Tag an erkennen:
Der Mensch, jeder Mensch, jedes Kind, jedes kleinste, ist ein eigenes Lebewesen, das das Recht hat, sein Leben unter seinen Gesetzen zu vollbringen.‘ Das sind Aufgaben von ungeheurer Bedeutung, aber in Österreich gilt ein Satz, der eine solche Kommunikation enorm erschwert, man sagt nämlich: "Wenn du mich liebst, kritisierst du mich nicht, und wenn du mich kritisierst, dann liebst du mich nicht." Durch diese Doppellüge wird das Kind eigentlich vernich-tet, weil es dann wirklich aufhört, seine Qualen herauszuschreien, und dann setzen im Inneren die Erbitterung und der Hass ein." …


"Und plötzlich kommt einer, der ist der Feind, und dann kommt ein anderer, der sagt, diesen Feind dürft ihr hassen, und auf einmal – sie wissen selbst nicht mehr, wie ihnen geschieht – bricht dieser Hass aus ihnen heraus und überschlägt sich. Das ist eine destruktive Kraft im Menschen, die zerstören will, die vernichten will, die andere schädigen will, weil man sich selbst als geschädigt empfindet." …

"In den zwischenmenschlichen Beziehungen wäre es ganz wichtig, alles zu tun, um Gefühle der Frustrierung zu mildern. Jeder Mensch kann dazu, wo immer er steht, einen Beitrag leisten, indem er zuhört, indem er hilft, indem er sich überlegt, was er für den anderen tun kann, indem er eine Atmosphäre des Vertrauens, der Geduld und der Toleranz schafft. Das scheint mir ein ganz wesentlicher Punkt zu sein."

BuchpräsentationAngela Ringel (Hg.), Österreichs verwundete Seele – 20 Jahre nach ErwinRingel, Kremayr & Scheriau, Wien am 10. Mai 2005 im PresseclubConcordia.

Obere Reihe von links nach rechts:
Dr.Angela Ringel und Univ.- Prof. Dr. Udo Jesionek; Prof. Leo Mazakarinimit Univ.-Prof. DDr. Ludwig Adamovich; Im Publikum; Univ.-Prof. Dr.Hans Georg Zapotoczky und Univ.-Prof. DDr. Ludwig Adamovich

Mittlere Reihe von links nach rechts:
Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt; Dr. Kurt Scholz; Das Podium

Untere Reihe von links nach rechts:
Dr. Peter Pawlowsky, im Hintergrund Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka; Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka; Gespräch danach, links Freda Meissner-Blau