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Susi Piroué / Katja Piroué

Als Single unterwegs

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12,90  inkl. MwSt.
"Als Single unterwegs" erlebten die beiden Autorinnen alle schönen, spannenden und manchmal auch ärgerlichen Dinge, die einem auf Reisen widerfahren können. Das beginnt beim ungemütlichen Hotelzimmer und endet bei der nicht immer angenehmen Begegnung mit dem anderen Geschlecht. Auch gilt es, Unternehmungen sorgfältig zu planen, auf Wanderungen fernab von Ortschaften etwa das (aufgeladene) Handy nicht zu vergessen, gute Landkarten mitzunehmen und vor allem die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Die Abende genussreich zu verbringen, gilt als besonders schwierig, wenn man alleine unterwegs ist. Gut geplant gelingen sie jedoch fast immer – und man muss niemanden fragen, ob das Programm ihm oder ihr recht ist. Susi und Katja Piroué haben auch Rezepte parat für trübe Tage, an denen einem alle paarweise Reisenden glücklich verliebt scheinen, an denen man sein eigenes Schicksal beklagt und bejammert und am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchte: sich etwas Besonderes gönnen, sich für den eigenen Mut loben und vor allem: sich nicht unterkriegen lassen, lautet dann die Devise.


LESEPROBE
Wohin des Wegs, Madame?
Der Entschluss war gefasst. Wie ein unförmiges Möbelstück stand er im Raum, unverrückbar und genauso sperrig. Versuche, an etwas anderes zu denken, scheiterten. Ich stolperte immer wieder darüber. Drei Wochen Zeit lagen noch vor mir, drei Wochen, um mich mit meinen Ängsten anzufreunden. Sie mussten mitgenommen werden, das sah ich schnell ein. Niederknüppeln war sinnlos, schließlich wollte ich mich als Ganzes mitnehmen.
Doch all das brachte mich meinem Reiseziel nicht näher. Neugierige Fragen meiner Mitwelt trieben mich eines Tages in ein Reisebüro, wo mir die ganze Welt buchstäblich vor die Füße geworfen wurde. Wohin allein?
Die Kataloge zeigten nur makellose Paare vor irgendeinem Pool vor irgendeiner Kulisse. Der Pool immer grünblau, Palmen im Hintergrund, azurblauer Himmel, keine Wolke, kein Regen, kein Haus, kein Einheimischer, dafür manchmal im Hintergrund eine Betonburg oder ein Bungalow mit Strohdach, das Folklore signalisieren sollte.
So nicht … war mein einziger Gedanke. So nicht und so nicht und so schon gar nicht … Wütend starrte ich die unschuldigen Kataloge an.
"Lust, wohin treibst du mich?", so ging es mir durch den Kopf. "Freude, wohin führst du mich?"
Das Nachbarland sollte zunächst mein Ziel sein. Ein klitzekleines Dorf im Osten nahe der ungarischen Grenze. Kein Fremdenverkehr, dafür herzliche Wirtsleute in einem Gasthof. Berge ringsum, ein großer See in der Nähe und für graue Tage die Großstadt mit Leben und Betrieb, Kino und Theater, engen Gassen und geselligen Caféhäusern, in denen man stundenlang schmökern kann – im mitgebrachten Buch oder in den aufliegenden Zeitungen.
Ja, ja, das wollte ich und nichts anderes.
Die kommenden Wochen vergingen mit Vorfreude und stillem Bangen, mit heiteren und ängstlichen Träumen. Ein Stück Welt für mich und ein Stück Zeit für mich – ein Stück Leben, das mir ganz gehören sollte. Passt.

Frage einer Ziellosen:
Wohin denn nun mit mir?
Das Ziel lässt sich nicht für alle gleich bestimmen. Ich bin heute noch froh darüber, dass ich am Beginn meiner Alleinreisen das Ziel sehr sorgfältig gewählt habe. So sind mir Enttäuschungen erspart geblieben.
Ich habe vor jeder Reise einfach die Augen geschlossen und Länder, Meere, Gebirge, Wiesen und Wälder Revue passieren lassen. Auf dieser Gedankenreise wurde mir manchmal warm ums Herz, manchmal blieb ich kühl. Die Orte, die das Wohlgefühl hervorriefen, schrieb ich auf, träumte weiter in diese und jene Richtung, bis Klarheit einkehrte. Mit dieser Klarheit im Kopf und der Wärme im Herzen ging ich meine Vorlieben, meine Gewohnheiten und auch meine Fähigkeiten der Reihe nach durch. Auch die Unfähigkeiten, die Neugier erweckten, doch einmal die Grenzen zu erweitern.
Ich selbst unterziehe auch meine Sprachkenntnisse einer Sondierung. Manches möchte ich dazulernen. Ganz hilflos in Wort und Schrift möchte ich ungern sein. Radio, Fernsehen, Kino, Theater, Gespräche mit Einheimischen können den Urlaub eines Einzelgängers beleben.
Die Prospekte der Reiseveranstalter sehe ich kritisch durch. Es gibt keine Orte nur für Familien, junge Leute, Paare. Es liegt an mir, ob ich dorthin passe.

Katjas Kommentar
Die erste lange Reise allein – ein aufregendes Gefühl. Bei mir was es damals der erste Flug, ein neuer Kontinent – Asien. Wenigstens konnte ich die Sprache des Landes. Mein Ziel war es, Musik zu machen und zur Ruhe zu kommen. So fuhr ich mutig los. Und verbrachte wunderschöne Monate – mit mir. Selten, dass man so viel Zeit für sich hat. Sich selber nachfühlt und auf sich hört. Die Umgebung ist meist lauter, als es die Stimmen in einem selbst sind.
Abends die Zeit für einen Rückblick. Es gibt auch an "schlechten" Tagen immer etwas Erfreuliches. Einen Schritt zurücktreten und in Ruhe betrachten, was passierte. Mir gelingt so ein Rückblick meist nur im Urlaub oder wenn ich – beruflich bedingt – abends alleine im Hotel sitze.
Die guten Momente kommen dann in eine bunte Truhe: "Aufheiterungen". Und dort findet man sie wieder. Und man kann an tristen Tagen darin kramen.