Peter Michael Lingens

Ansichten eines Außenseiters

Ansichten eines Außenseiters
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Peter Michael Lingens war und ist kein bequemer Journalist. Die Ansichten des Gründungschefredakteurs und langjährigen Herausgebers des „profil“ lassen sich nicht bestimmten Schubladen zuordnen. Obwohl er der Sozialdemokratie bis heute innerlich verbunden ist, spricht er ihr jegliche Kompetenz bei der Lösung aktueller Probleme ab. Obwohl er der katholischen Kirche vieles vorzuwerfen hat, will er den Pfarrer nicht missen, der Arigona Zogaj aufgenommen hat. Obwohl er schon 2002 auf eine von den USA ausgehende Weltwirtschaftskrise hingewiesen hat, widerlegt er akribisch den Vorwurf, dass es sich um eine Krise des Kapitalismus handle.

An die Geschichte seiner Familie, die am Anfang dieses Buches steht, knüpft er einige zentrale Fragen: Was bedeutet Widerstand heute? Wo kann und muss ein Journalist Widerstand üben? Wo und wie verhindern Schlag-Worte wie „Globalisierung“ oder „Gentechnik“ das vorurteilslose Denken? Und welche Vorurteile bewegen ihn selbst, wenn er über diese Themen schreibt?

Auch darin ist dieses Buch außergewöhnlich: Es schont auch den Autor nicht.